Theresa Ungru

Landwirtin aus Hörstel

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Mit nachhaltiger Energie aktiv gegen den Klimawandel

Deutschland will bis spätestens 2050 klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es nicht nur staatliche Initiativen, sondern auch das Engagement vieler BürgerInnen. Eine von ihnen ist Landwirtin Theresa Ungru. Einerseits ist sie Landwirtin, andererseits ist sie Co-Geschäftsführerin zweier Windparks und setzt sich für erneuerbare Energien ein: „Wir alle benötigen Strom, doch wir müssen weg von den fossilen Brennstoffen, nur so können wir dem Klimawandel begegnen, nur so kann unsere Gesellschaft weiter bestehen bleiben..“

Landwirtin aus Hörstel

im Video-Portät

Theresa Ungru

J E T Z T A N S C H A U E N J E T Z T A N S C H A U E N J E T Z T A N S C H A U E N
Gänsefüsschen

„Für die Zukunft wünsche ich mir eine florierende Gesellschaft, in der Alle gut leben können.“

Theresa Ungru betreibt einen seit mehr als 500 Jahren bestehenden Bauernhof. Als Jüngste ihrer Familie hat sie sich dafür entschieden, den elterlichen Hof zu übernehmen und zukunftsfähig für die nächste Generation aufzustellen. Deshalb sieht sie sich nicht ausschließlich als Erzeugerin von Lebensmitteln, sondern auch als Unternehmerin und Energieproduzentin – und hat sich ambitionierte Ziele gesetzt: Zum einen soll der Betrieb, den sie zusammen mit ihrem Vater betreibt, energieautark werden. Zu etwa 50 % hat sie dies bereits erreicht, unter anderem durch eine Photovoltaikanlage, die den hofeigenen Strombedarf abdeckt. Zum anderen setzt sie sich gesamtgesellschaftlich für Klimaschutz und nachhaltig produzierten Strom für alle ein – erzeugt durch Windkraft.

„Ich bin durch Zufall mit Energieerzeugung durch Windkraft in Kontakt gekommen, weil unsere Grundstücke sogenannte Windpotenzialflächen sind.“ Anstatt andere Unternehmen einen Windpark auf ihren Flächen bauen zu lassen, engagierte sie sich für die Umsetzung von Bürgerwindparks. „Dass erneuerbare Energien der Weg in die Zukunft sind, ist klar. Windkraftanlagen entstehen aber nicht in den Städten, sondern im ländlichen Raum. und Darum dürfen wir nicht die Menschen vergessen, die das betrifft.“ Ihr war es deshalb wichtig, Akzeptanz für diese Idee zu schaffen und Windkraft in Einklang mit ihren MitbürgerInnen und der Natur umzusetzen. Mit vielen Gesprächen und Aufklärungsarbeit konnten Theresa Ungru und andere InitiatorInnen zwei von BürgerInnen finanzierten Windparks mit insgesamt 18 Windrädern umsetzen. „Früher haben wir in dieser Region Strom aus dem Ruhrgebiet bezogen. Nun produzieren wir Strom für etwa 18.000 Haushalte und können das Ruhrgebiet mitversorgen.“

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