Der Winter ist da und mit ihm häufig kalte Minusgrade. Der Großteil der Natur befindet sich im Winterschlaf, nur wenige Pflanzen wie Grünkohl und Feldsalat wachsen noch in dieser Jahreszeit. Doch es gibt auch noch viele Bestände aus der Lagerhaltung, die Dich mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen versorgen. Im Saisonkalender zeigen wir Dir, wie du dich im Dezember regional ernähren kannst.




Chicorée ist eine Schattenpflanze und wächst in Dunkelheit, deshalb wächst die Pflanze auch im Winter im Kelleranbau. In Deutschland ist Chicorée eher unbeliebt, obgleich die Blätter viel Gesundes beinhalten: Die Bitterstoffe sind gut für die Verdauung und den Kreislauf. Chicorée enthält Ballaststoffe, die sich positiv auf die Darmflora auswirken. Außerdem ist er reich an Vitamin A, B und C, Kalium und Folsäure.
Feldsalat punktet mit vielen wichtigen Nährstoffen, ist unkompliziert im Anbau und winterfest. Je nach Sorte wird Feldsalat entweder im Juli oder August für eine Ernte im Herbst ausgesät oder aber im September oder Oktober für die Winterernte. Frostunempfindliche Sorten können sogar den ganzen Winter bis des Folgejahres geerntet werden. Alles weitere zu Feldsalat erfährst du in diesem Blogbeitrag.
Unter dem Begriff „Kale“ ist Grünkohl schon seit einigen Jahren als Superfood im englischsprachigen Bereich bekannt und beliebt. In Deutschland war Grünkohl lange Zeit nur als Beilage zu deftigen Gerichten bekannt, wird aber immer häufiger auch frisch oder in nur leicht gedünstet zubereitet. So behält er auch sein wertvolles Vitamin C, das im Winter unser Immunsystem stärkt. Lies alles über Grünkohl in unserem Blogtext.
Ob in warmen Gerichten oder als Brotaufstrich – mit seinem markanten Aroma verleiht Lauch vielen Gerichten sein leicht scharfes Aroma. Winterlauch ist in der Regel geschmacksintensiver, denn der Gehalt an ätherischen Ölen ist höher als im Sommerlauch. Ein weiteres Plus: Lauch enthält wertvolle Nährstoffe, die das Immunsystem stärken und vor Erkältungen und anderen Krankheiten schützen.
Pastinaken sind ein traditionsreiches Wurzelgemüse und vollgepackt mit gesunden Nährstoffen. Pastinaken wachsen im Winter nicht mehr weiter, der kalte, dunkle Boden stellt aber den perfekten Lagerplatz dar. So können wir Pastinaken den ganzen Winter über aus der Ernte ziehen und dank der guten Lagerung frisch in den Verkauf geben.
Rosenkohl nimmt eine Sonderposition unter den Kohlsorten ein, denn anders als bei anderen Sorten werden beim Rosenkohl die Röschen nach und nach geerntet und nicht die ganze Pflanze. Rosenkohl ist als Herbst- und Wintergemüse sehr beliebt und einige Sorten können sogar bis -10 Grad Celsius geerntet werden.
In Größe und Wuchs ähnelt Wirsing dem Rot- und Weißkohl – was ihn unterscheidet sind seine geäderten, dunkelgrünen Blätter. Wirsing kann das ganze Jahr über angebaut und geerntet werden. Winterwirsing enthält neben Ballaststoffen Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen und Kuper sowie die Vitamine A, B, C und E.
Champignons wachsen das ganze Jahr über im Gewächshaus. Braune und weiße Champignons sind die beliebtesten Pilzsorten in Deutschland. Nach der Ernte sind Champignons nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar und sollten schnell verzehrt werden.
Keine andere Gemüsepflanze ist in Deutschland so beliebt wie die Tomate. Ob frisch oder weiterverarbeitet zu Ketchup, Pastasauce oder Pesto – Tomaten sind ein wichtiger Bestandteil vieler Gerichte. Weil Tomaten es warm und sonnig mögen, können wir sie nur einen Teil des Jahres im Freiland anbauen. Die im Winter erhältlichen Tomaten stammen aus Gewächshäusern, die das ganze Jahr über Tomaten anbauen.
Nicht alle Apfelsorten eignen sich zur längeren Lagerung. Sorten wie Boskoop oder Gloster zählen hingegen zu den Winteräpfeln und entfalten ihr volles Aroma erst nach einer mehrwöchigen Lagerzeit. Ähnlich wie Birnen verzögert sich der Reifeprozess bei einer kühlen, frostfreien Lagerung mit hoher Luftfeuchte. So stehen Bratäpfeln und anderen Köstlichkeiten nichts im Wege.
Birnen gehören zu den nachreifenden Früchten, doch durch kühle Lagerung bei hoher Luftfeuchtigkeit können wir den Reifeprozess herauszögern und Birnen bis zu fünf Monate lagern. Als eine der wenigen Obstsorten im Winter versorgen uns Birnen mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen und sind außerdem ein Genuss als Rohkost oder in der warmen Küche.
Die Kartoffelpflanze mag es warm und sonnig – deshalb ist es mit der Kartoffelernte spätestens im Oktober vorbei. Kartoffeln lassen sich bei Dunkelheit und kalten Temperaturen aber sehr gut lagern, deshalb findest Du auch in den Wintermonaten noch heimische Kartoffeln im Einzelhandel.
Möhren gehören zu den beliebtesten Gemüsesorten, denn sie schmecken nicht nur leicht süßlich und angenehm, sondern sind auch sehr gut bekömmlich. Im Herbst geerntete Karotten sind fester als im Sommer geerntetes Gemüse und verlieren so bei der Lagerung weniger Feuchtigkeit. In Sandkisten eingelagert halten sie sich mehrere Monate.
Knollensellerie gehört zu den traditionellen Gemüsesorten und war früher Standard in der winterlichen Ernährung. Aus gutem Grund: Knollensellerie ist nach der Ernte im Herbst gut lagerfähig und versorgt uns im Winter mit für den Körper wichtigen Nährstoffen. Heute wird Knollensellerie auch gerne als kalorienarme Variante zur Kartoffel verwendet, zum Beispiel als Pommes oder Püree.
Mit etwa 850 Sorten, die sich in Aussehen und Geschmack stark unterscheiden, steht Kürbis wie kaum eine andere Gemüsefrucht für die Vielfalt der Natur. Als Speisekürbis sind Hokkaido und Butternut am beliebtesten, zum Schnitzen und zur Dekoration eignen sich insbesondere Riesenkürbisse und Zierkürbisse. In unserem Blogbeitrag erfährst du alles rund um den Kürbis.
Radicchio ist eine aus Italien stammende Salatsorte. Die weinroten bis violetten Blätter, die mit weißen Rippen durchzogen sind, schmecken intensiv und leicht bitter. Radicchio kann im Vergleich zu anderen Salatsorten bei kühlen Temperaturen einige Zeit gelagert werden und eignet sich als Rohkost, aber auch in warmen Gerichten.
Neben der Roten Bete gibt es auch andere Sorten Bete, die farblos bis gelblich-orange sind. Bete gehört zu unseren heimischen Superfoods und ist sehr gesund: Bete enthält antioxidative Eigenschaften und ist reich an Vitamin B, Folsäure und Eisen. Sie lässt sich in einer Sandkiste problemlos über den Winter lagern.
Wie auch bei anderen Kopfkohlsorten ist der im Herbst geerntete Rotkohl deutlich fester als die Kohlernte des Sommers. Dank dieser Festigkeit tolerieren sie Kälte besser und können gut gelagert werden. Wie alle Kohlsorten enthält Rotkohl viele Ballaststoffe, sowie Kalium, Kalzium, Phosphor und verschiedene Vitamine.
Schwarzwurzeln sind im Oktober oder November erntereif, wenn die langen Stangen etwa 2 bis 3 cm dick sind. In einer kühlen Sandkiste gelagert bleiben sie über Monate frisch und knackig und eignen sich daher gut für die Lagerhaltung. Neben vielen Vitaminen enthalten Schwarzwurzeln auch Mineralstoffe wie Eisen und Magnesium.
Mit seinem kegelförmigen Wuchs erinnert der Spitzkohl weniger an die meist runden Kopfkohlsorten. Dabei ist Spitzkohl eng mit Weißkohl verwandt. Sein Geschmack ist aromatisch und die zarten Blätter lassen sich sogar frisch als Salat verwenden. Auch in der warmen Küche ist Spitzkohl eine gern verwendete Zutat. Alles weitere zu Kohlsorten erfährst Du in unserem Blogartikel über Kohl.
Steckrüben hatten lange den Ruf, ein Arme-Leute-Essen zu sein, doch inzwischen findet man das Traditionsgemüse auch immer häufiger auf Speisekarten und im Einzelhandel. Steckrüben werden im Juni oder Juli ausgesät und sind im Spätherbst erntereif. Sie vertragen Frost und können deshalb auch im Boden gelassen und bei Bedarf geerntet werden.
Weißkohlsorten unterscheidet man je nach Jahreszeit: Frühlings- und Sommerkohl bilden längliche, eher kleine Köpfe. Herbst- und Winterkohl hingegen ist fest, rund und deutlich größer. So verträgt die Kohlpflanze die Kälte besser und hält sich bei kühlen Temperaturen über mehrere Monate. Dank ihrer vielen Nährstoffe ist Weißkohl ein beliebtes Gemüse in der traditionellen Küche, aber auch in vielen moderneren Rezepten.
Zwiebeln gehören zu den Liliengewächsen und sind aus unserer Küche nicht wegzudenken. Als Würz- und Heilpflanze sind Zwiebeln weltweit bekannt. Außerdem sind sie sehr unkompliziert im Anbau und lassen sie sich nach einer kurzen Trocknungszeit über mehrere Monate lagern.