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Eierproduktion

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28

Tage beträgt die Mindesthaltbarkeit von Eiern. 


53

Gramm: so viel wiegt ein Ei, der Größe M mindestens. Ab 63 Gramm handelt es sich um Ei der Größe L. 


Die Vielfalt der Eier

Zum Frühstück wachsweich oder hart gekocht, in der Pfanne gebraten als Spiegelei oder Omelett. Als Zutat in Kuchen und Eiernudeln. Am Ostertisch bunt gefärbt. Eier sind in vielen unserer Lebensmittel ein Hauptbestandteil und auf dem Frühstückstisch kaum wegzudenken. So vielfältig, wie die Gerichte, die wir damit zubereiten können, sind auch die Eigenschaften von Eiern:

 

Als natürliches Bindemittel halten sie Zutaten, wie Zucker und Mehl zusammen, sodass ein geschmeidiger Teig entsteht. Luftig aufgeschlagen lockern Eier außerdem den Teig auf und spenden Feuchtigkeit. Das Eigelb im Ei sorgt für eine goldgelbe Farbe. 

 

Im Durchschnitt konsumiert jeder Bürger in Deutschland in etwa 235 Eier pro Jahr – als Frühstücksei,  in Gebäck, in Nudeln und anderen Lebensmitteln. In der Lebensmittelindustrie werden Eier in vielen Fertigprodukten wie Salaten, Soßen, Gebäck, Panaden, Fisch-Zubereitungen, Fast-Food-Erzeugnissen und vielem mehr verarbeitet. 

In der Landwirtschaft haben wir uns neben der Geflügelzucht auch auf die Eierproduktion spezialisert. Wie das funktioniert, erfährst Du hier. 

 

So leben Legehühner 

Wie die Hennen gehalten werden, kannst Du auf dem Eierkarton ablesen. Je nach Haltungsart unterscheiden sich die Preise, die Du für Deine Eier bezahlst: 

  • Bodenhaltung: Die meisten Hennen leben in Bodenhaltung. Sie haben einen geschlossenen Stall mit Einstreu, in der sie scharren, sandbaden und mit den Flügeln schlagen können. Einige Ställe haben zudem einen überdachten Auslauf.
  • Kleingruppenhaltung: Die Hennen werden in Gruppen von bis zu 60 Tieren in einem Käfig mit Sitzstangen und Streu gehalten. Diese Haltungsart wird zu 2025 abgeschafft und ist selten.
  • Freilandhaltung: Die Hennen verbringen ihre Tage draußen in einem Auslauf mit Büschen und Schutzplätzen vor Raubvögeln. Nachts sind sie im Stall.
  • Ökologische Haltung: Die Hennen werden ähnlich wie in der Freilandhaltung gehalten. Jedoch haben sie mehr Platz im Stall und bekommen Futter aus biologischer Landwirtschaft. In der ökologischen Haltung, zunehmend auch in der konventionellen Haltung, werden fahrbare Ställe verwendet. Dabei werden die Hennen regelmäßig auf andere Weiden versetzt. So wird die Grasnarbe der Wiese geschützt und die Hühner freuen sich über neues frisches Gras oder Körner auf abgemähten Feldern. Allerdings ist das Umherfahren der Tiere und das stetig neue Einzäunen zeitintensiv. Deshalb sind Eier aus fahrbaren Hühnerställen am teuersten. 

 

7 Fakten zum Huhn

Hühner leisten einen großen Beitrag zu unserer Ernährung, doch was macht sie so besonders?

1. Braune oder weiße Eier?

Ob ein Huhn braune oder weiße Eier legt, liegt nicht an ihrer Federfarbe. Auch ein weißes Huhn kann braune Eier legen. Denn die Gene bestimmen, welche Farbe das Ei hat.

2. Rundumblick

Dank ihrer seitlich angebrachten Augen können Hühner zwei Sichtfelder gleichzeitig fixieren, zum Beispiel Leckerbissen auf dem Boden während sie gleichzeitig den Himmel und eventuell nahende Fressfeinde im Blick behalten. 300 Grad kann ein Huhn damit einsehen.

3. Dummes Huhn?

So dumm wie der Volksmund sagt, sind Hühner offenbar nicht. Sie können einfache Rechenaufgaben lösen und ihre Artgenossen austricksen. Hühner sind auch sehr soziale Tiere und leben in einer strengen Gruppenhierarchie. 

4. Sensibler Schnabel

Des Huhns Schnabel ist mit Nerven durchzogen, damit das Tier Größe, Härte, Form und Temperatur seines Futters erfühlen kann, ein Sensor sozusagen.

5. Starke Bauchmuskeln – wie Hühner verdauen

Hühner haben keine Zähne und verschlucken ihr Futter unzerkaut. In ihrem zweiten Magen, dem Kau- oder Muskelmagen, zerdrücken sie mit Hilfe zweier starker Muskeln ihr Futter. Tiere in Freilandhaltung nehmen auch gerne kleine Steinchen zur Unterstützung auf – sie wirken wie Mühlsteine und helfen ihnen dabei, ihr Futter zu zermahlen.

6. Staubbad

Hühner sind sehr reinliche Tiere, mindestens einmal pro Tag baden sie – aber nicht im Wasser, sondern im Staub. Sie scharren eine Kuhle, legen sich mit gespreizten Flügeln hinein und wackeln. So befreien sie sich von Flöhen und pflegen Haut und Federn.

7. In der Höhe schlafen

Hühner ruhen am liebsten über dem Boden als Schutz vor Raubtieren. Stangen oder Äste sind ihr liebster Platz. Dank einer Beinsehne krallen sich ihre Zehen fest um die Rundung und die Tiere fallen trotz erschlaffender Muskeln im Schlaf nicht herunter. 

 

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